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Angst essen Seele auf Ich bin Baujahr 1963, habe einige Gebrauchsspuren und Reparaturen. Die Bedeutung des Filmtitels wurde mir erst jetzt so richtig bewusst , da ich es am bzw. im eigenen Leib spüren musste ,das Angst mich lähmt. Seit 1999 leide ich an Panik -und Angstattacken ,die mein Leben und Denken nachhaltig veränderten. Ich hatte damals täglich mehrere Anfälle von Herzrasen ,Herzstolpern ,Zittern ,Schmerzen in der Brust , Atemnot , Beklemmungsgefühle etc.. Diese unerträglichen Symptome zwangen mich, mir einige Gedanken über die Ursachen zu machen. Es sollte nicht passieren ,das ich im Alter von sagen wir mal 70 Jahren feststellen muss ,eigentlich schon mit 35 Jahren gestorben zu sein ,weil mich meine Ängste am Leben hinderten. Während eines Anfalls war es mir nicht möglich einen vernünftigen Gedanken zu fassen um schließlich die Symptome zu lindern oder ganz zu beseitigen.Es war mir unbegreiflich was mein Unterbewusstsein alles mit mir anrichten konnte. Ich fand für mich heraus das ich meist von Panikattacken heimgesucht wurde ,wenn ich etwas machte was ich eigentlich nicht wirklich wollte .Es trat schon etwas Besserung auf ,wenn ich mehr auf meinen Bauch als auf meinen Kopf hörte. Doch das genügte nicht ,denn die "Angst vor der Angst" war und ist immer noch mein ständiger Begleiter. Alles hat seine Zeit, nichts ist für die Ewigkeit ! Diesen Satz wollen wir nur wahr haben, solange es sich um negative Dinge handelt, leider trifft er aber auch zu, bei von uns positiv empfundenen Dingen! Theoretisch hätten wir alles beibehalten können, Job, Wohnung, Partnerschaft.
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Aber irgendwann war es vorbei, es war ausgelebt und zu Ende Wenn wir aufhören wenn wir es spüren, etwas neues zu Beginnen, dann beginnt diese Änderung schmerzfrei und ohne Schwierigkeiten. Doch allzu oft lassen wir das alte nicht los, wir halten es fest weil wir es so gewohnt sind. Weil wir nicht wissen was neues auf uns zukommt, und so machen wir weiter mit dem Beigeschmack das irgendetwas nicht stimmt. Das Gefühl,das wir unser Leben verändern müssten wird immer stärker. Vielleicht haben wir aber schon den Punkt vergessen oder verdrängt wo eine Veränderung hätte stattfinden sollen. So besteht in uns ein unbestimmter Druck der alles in Frage zu stellen scheint und Ängste und Depressionen hervorrufen kann.
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die Krankheit als Weg ! Niemals hätte ich in der akuten Phase meiner Panikattacken geglaubt, wenn ich hörte das Menschen die Panikattacken und Angststörungen in den Griff bekommen haben sagten : „ es war für mich wertvoll das ich die Krankheit gehabt habe “.Doch so langsam begreife ich den Sinn der Krankheit und das man daran reifen kann, wenn man nicht dagegen ankämpft und stattdessen die Ursachen sucht..Wenn man sich von jedem Misserfolg, jeder Kränkung, jeder unangenehmen Begegnung niederschmettern lässt, gleicht man einem Boot das wie eine Nussschale von den Wogen hin – und her geworfen wird. Wenn man hingegen bereit ist Verantwortung für seine Gefühle und Gedanken zu übernehmen und lernt sie behutsam aber entscheidend zu lenken, statt sich in negative Erwartungen zu verbeißen oder verpassten Chancen nachzutrauern, dann wird der Lebensdampfer kraftvoll und ruhig auf festem Kurs durch die Wellen pflügen.
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