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Panikattacken Ich denke, dass das ganze Ausmaß einer Panikattacke nur der Betroffene selbst kennt und sich ein Angehöriger nicht vorstellen kann, was passiert ,wenn der Körper übermäßig viel Adrenalin produziert ,was dann dazu führt das der Betroffene vollkommen aus dem Gleichgewicht gerät. Die Symptome sind so extrem ,dass sie dazu verleiten, zu glauben es handele sich um einen Herzinfarkt oder es naht ein plötzlicher Herzstillstand. Am Anfang der Erkrankung ist es auch nicht möglich dem Betroffenen glaubhaft zu machen, dass seine Symptome Anzeichen von Panikattacken sind oder dass er mit seinem Denken und Handeln Einfluss auf die Stärke der Attacke nehmen kann b.z.w sie ganz verschwinden lassen kann.
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Die
Symptome 01) Herzstolpern 02) Herzklopfen 03) Herzrasen 04) Schwitzen 05) Gefühl der Kurzatmigkeit 06) Erstickungsgefühle 07) Schmerzen in der Brust 08) Übelkeit und Magen - Darmbeschwerden 09) Zittern und Beben 10) Schwindel 11) Benommenheit 12) Angst die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden 13) Angst zu sterben 14) gestörte Wahrnehmung (alles um einem herum ist so laut und hell) Diese Symptome können auftreten wenn sie hilfreich sind , d.h. bei einer Katastrophe wie z.B.Erdbeben/Feuer/Angriff etc., um den Körper zur Flucht oder zum Kampf vorzubereiten oder aber wenn sie nicht hilfreich sind, bei Angststörungen wie z.B. im Supermarkt in der Schlange, im Aufzug oder auch wenn nur schon das "schützende Haus" verlassen wird. Unglücklicherweise führt die erste Panikattacke meist zur nächsten nach dem Motto einer so genannten self-fullfilling-prophethy und somit in einen Teufelskreis "Angst vor der Angst " ,wo dann meist ohne ärztliche Hilfe nicht mehr rauszukommen ist.
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Erste
Hilfe zur Beruhigung 01) Deine Angstgefühle und dabei auftretende körperliche Symptome sind verstärkte normale Stressreaktionen. 02) Angstreaktionen sind nicht schädlich für Deine Gesundheit. 03) Verstärke Deine Angstreaktionen nicht selbst durch furchterregende Fantasievorstellungen 04) Bleibe trotz der Panikgefühle in der Realität. Beobachte und beschreibe Dir, was wirklich geschieht. 05) Warte in der Situation, bis die Angst vorübergeht. 06) Beobachte, wann und wie die Angst von alleine wieder abnimmt. 07) Gib Dir eine Chance, Fortschritte zu machen: Vermeide nicht! 08) Führe die Übungen bis zum Abschluss durch. 09) Sei stolz auf Deine bisherigen Bemühungen und Erfolge (auch die kleinsten!). 10) Nimm Dir in Angstsituationen Zeit. 11) Verzichten Sie bei Panikattacken, aber auch bei anderen Formen von Angststörungen, in jedem Fall auf Nikotin. 12) Atmen Sie bewusst langsam und tief ein und noch langsamer aus. Dehnen Sie die Atempause zwischen Ausatmen und erneutem Einatmen künstlich etwas aus. Zählen Sie in diesen Atempausen in Einerschritten langsam z.B. von Zehn bis auf Null zurück. Beispiel: Einatmen - Ausatmen - "Zehn". Einatmen - Ausatmen - "Neun", Einatmen - Ausatmen - "Acht" usw. 13)Essen Sie eine Kleinigkeit. Stress und Aufregung führen zu einem gesteigerten Energieverbrauch, wodurch es u.U. zu einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) kommen kann. Die dadurch hervorgerufenen Symptome sind denen der Panik sehr ähnlich. 14) Haben Sie dabei keine zu grosse Angst vor der Angst bzw. den körperlichen Angstsymptomen! Lassen Sie die gefürchteten Körperreaktionen ruhig aufkommen. Unser vegetatives Nervensystem sorgt von selbst dafür, dass sich die Angstgefühle und die körperlichen Begleitsymptome automatisch zurückbilden, wenn wir nur lange genug in der gefürchteten Situation verweilen!
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