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1) Atemübung: Bauchatmung
Hinweis vor jeder Übung
Durchführung
Üben Sie die Bauchatmungstechnik jeden Tag 5 bis 10 Minuten, am besten
morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen. An den ersten Tagen
sollte jede Übung 5 bis 10 Atemzüge umfassen. Danach kann sie 20 Atemzüge
dauern. Atmen Sie immer durch die Nase ein und durch den Mund aus. Versuchen Sie
niemals, bei der Bauchatmung zu viel Luft ein- und auszuatmen oder die Atmung zu
beschleunigen! Nach dem Beenden der Übung sollten Sie nicht sofort aufstehen,
sondern noch ein paar Minuten liegen bleiben und wie gewohnt ruhig und
gleichmäßig atmen.
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Hinlegen
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Legen Sie sich entspannt auf eine bequeme Unterlage.
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Hände
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Legen Sie beide Hände mit leicht gespreizten Fingern über den Nabel auf
Ihren Bauch. Der Daumen liegt dabei jeweils auf dem untersten Rippenbogen, die
Fingerspitzen der anderen Finger berühren sich.
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Normales Atmen
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Atmen Sie 3 mal aus und ein, so wie Sie gewöhnlich atmen.
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Einatmen durch die Nase
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Schließen Sie die Augen. Ziehen Sie die frische Luft ganz langsam durch
die Nase bei geschlossenen Mund in den Unterbauch ein. Stellen Sie sich dabei
eine Welle vor, die langsam von oben nach unten durch Ihren Körper in Ihren
Unterbauch rollt. Die sauerstoffreiche Luft strömt nach unten über Ihren
Rachen, Luftröhre und Bronchien in die Lungen. Spüren Sie, wie Ihr Brustkorb
nach unten gezogen wird, sich Ihr Zwerchfell senkt und sich Ihre Bauchdecke
dabei leicht nach oben hebt? Haben Sie bemerkt, dass die Finger Ihrer beiden
Hände auf Ihrem Bauch voneinander weg bewegt werden und sich Ihre
Fingerspitzen nicht mehr berühren?
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Kleine Atempause
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Halten Sie die ganze frische eingeatmete Luft ganz kurz in Ihrem
Unterbauch, bis Ihr Gehirn den Befehl zum Ausatmen gibt.
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Ausatmen durch den Mund
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Ihre Augen sind weiterhin geschlossen. Atmen Sie durch die Lippenbremse,
dass heißt, mit leicht gespreizten Lippen und leicht geblähten Wangen, die
verbrauchte Luft ganz langsam und lang aus. Atmen Sie immer doppelt solange
aus, wie ein! Stellen Sie sich dabei vor, dass die Welle nun in umgekehrter
Richtung aus Ihrem Unterbauch nach oben durch Ihren Körper rollt und ihn
verlässt. Die kohlendioxidreiche Luft fließt aus den Lungen über die
Bronchien, Luftröhre und den leicht geöffneten Mund nach außen. Spüren Sie,
wie sich Thorax und Zwerchfell dabei heben und Ihre Bauchdecke wieder eben
wird? Haben Sie bemerkt, dass die Finger Ihrer beiden Hände aufeinander zu
bewegt werden und sich die Fingerspitzen wieder berühren?
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Kleine Atempause
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Haben Sie die ganze verbrauchte Luft ausgeatmet, folgt eine kurze
Atempause, bis Ihr Gehirn den Befehl zum erneuten Einatmen gibt.
Achtung
Falls Ihre Hände und Füße zu kribbeln beginnen und Ihnen schwindelig wird,
beenden Sie die Bauchatmung. Diese Beschwerden sind Anzeichen für eine
Hyperventilation, dass heißt, für eine gesteigerte Atmung durch schnelles
aufeinander folgendes tiefes Ein- und Ausatmen. Bei einer Hyperventilation wird
vermehrt Kohlendioxid ausgeatmet. In der Folge nimmt in Ihrem Blut die
Kohlendioxidkonzentration ab und der Sauerstoffspiegel wird im Verhältnis dazu
zu hoch. Sie können hyperventilieren, wenn Sie die Bauchatmung beschleunigt
haben oder zuviel Luft ein- und ausgeatmet haben. Zur Abhilfe bleiben Sie noch
kurz liegen und atmen Sie wie gewohnt weiter. Stehen Sie dann auf und bewegen
Sie sich.
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2) Atemübung: Brustatmung
Eine bewusste Brustatmung verhilft Ihnen
zu einer guten Atmung bei schweren körperlichen Tätigkeiten. Mit einer bewussten
Brustatmung werden das obere und mittlere Drittel der
Lungen belüftet, was unter diesen Belastungen ausreichend ist.
Hinweis vor jeder Übung
Durchführung
Üben Sie die Brustatmungstechnik jeden Tag 5 bis 10 Minuten, am besten
morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen. An den ersten Tagen
sollte jede Übung 5 bis 10 Atemzüge umfassen. Danach kann sie 20 Atemzüge
dauern. Atmen Sie immer durch die Nase ein und durch den Mund aus. Versuchen Sie
niemals, bei der Brustatmung zu viel Luft ein- und auszuatmen oder die Atmung zu
beschleunigen! Nach dem Beenden der Übung sollten Sie nicht sofort aufstehen,
sondern noch ein paar Minuten liegen bleiben und wie gewohnt ruhig und
gleichmäßig atmen.
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Hinlegen
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Legen Sie sich entspannt auf eine bequeme Unterlage.
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Hände
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Legen Sie beide Hände mit leicht gespreizten Fingern auf jede
Brustkorbseite. Der kleine Finger liegt dabei jeweils auf dem untersten
Rippenbogen. Sie können aber auch eine Hand wie beschrieben auf dem Thorax
belassen und die andere Hand unter Ihren Rücken schieben und dort auf den
Brustkorb legen.
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Normales Atmen
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Atmen Sie 3mal aus und ein, so wie Sie gewöhnlich atmen.
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Einatmen durch die Nase
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Schließen Sie die Augen. Ziehen Sie die frische Luft ganz langsam durch
die Nase bei geschlossenen Mund in den Brustkorb ein. Stellen Sie sich dabei
eine Welle vor, die langsam von oben nach unten durch Ihren Körper in Ihren
Thorax rollt. Die sauerstoffreiche Luft strömt nach unten über Ihren Rachen,
Luftröhre und Bronchien in die Lungen. Spüren Sie, wie Ihr Brustkorb sich nach
hinten und zu beiden Seiten erweitert? Ihre Bauchdecke bewegt sich dabei
nicht. Haben Sie bemerkt, dass Ihre beiden Hände auf dem Brustkorb voneinander
weg bewegt werden bzw. die eine Hand auf Ihrem Brustkorb von der
Brustkorbmitte entfernt und die andere Hand unter Ihrem Rücken durch die
Thoraxerweiterung - hierbei wölbt sich die Brustkorbwand nach außen - in die
Unterlage hineingedrückt wird?
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Kleine Atempause
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Halten Sie die ganze frische eingeatmete Luft ganz kurz in Ihrem
Brustkorb, bis Ihr Gehirn den Befehl zum Ausatmen gibt.
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Ausatmen durch den Mund
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Ihre Augen sind weiterhin geschlossen. Atmen Sie durch die Lippenbremse,
dass heißt, mit leicht gespreizten Lippen und leicht geblähten Wangen, die
verbrauchte Luft ganz langsam und lang aus. Atmen Sie immer doppelt solange
aus, wie ein. Stellen Sie sich dabei vor, dass die Welle nun in umgekehrter
Richtung aus Ihrem Thorax nach oben durch Ihren Körper rollt und ihn verlässt.
Die kohlendioxidreiche Luft fließt aus den Lungen über die Bronchien,
Luftröhre und den leicht geöffneten Mund nach außen. Spüren Sie, wie sich Ihr
Thorax verengt? Haben Sie bemerkt, dass Ihre Hände auf dem Thorax aufeinander
zu bewegt werden bzw. die eine Hand auf Ihrem Brustkorb zur Thoraxmitte hin
bewegt und die andere Hand unter Ihrem Rücken durch die Brustkorbverengung -
hierbei wird die Brustkorbwand wieder eben - wieder aus der Unterlage gehoben
wird?
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Kleine Atempause
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Haben Sie die ganze verbrauchte Luft ausgeatmet, folgt eine kurze
Atempause, bis Ihr Gehirn den Befehl zum erneuten Einatmen gibt.
Achtung
Falls Ihre Hände und Füße zu kribbeln beginnen und Ihnen schwindelig wird,
beenden Sie die Brustatmung. Diese Beschwerden sind Anzeichen für eine
Hyperventilation, dass heißt, für eine gesteigerte Atmung durch schnelles
aufeinanderfolgendes tiefes Ein- und Ausatmen. Bei einer Hyperventilation wird
vermehrt Kohlendioxid ausgeatmet. In der Folge nimmt in Ihrem Blut die
Kohlendioxidkonzentration ab und der Sauerstoffspiegel wird im Verhältnis dazu
zu hoch. Sie können hyperventilieren, wenn Sie die Bauchatmung beschleunigt
haben oder zuviel Luft ein- und ausgeatmet haben. Zur Abhilfe bleiben Sie noch
kurz liegen und atmen Sie wie gewohnt weiter. Stehen Sie dann auf und bewegen
Sie sich.
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